Lebendiges Zeugnis

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Ausgabe 02/2017: Bibelpastoral

Sehr geehrte Leserinnen und Leser!

dort, wo Menschen miteinander die Bibel lesen und darüber nachdenken, was sie mit dem eigenen Leben, Glauben und Handeln zu tun hat, bewegt sich etwas. Die biblischen Texte faszinieren. Das ist die Erfahrung in der Kinderkatechese, wo Kinder biblischen Geschichten ergriffen lauschen, wenn sie vorgelesen werden. Das ist die Erfahrung der Arbeit mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wenn sie ihre pastoralen Grundhaltungen, Ideen und Strategien mit Hilfe biblischer Texte entdecken und reflektieren. Immer ist spürbar, biblische Texte haben eine besondere Dignität.

Viele der neuen pastoralen Leitbilder und Konzepte der Diözesen argumentieren biblisch. So manches Mal bleibt der Eindruck, die Bibel wird quasi als Steinbruch verwendet, biblische Texte und Motive werden ihres textlichen wie zeitlichen Kontextes beraubt und eher zufällig ausgewählt und auf heutige Fragestellungen hin passend gemacht. Hier braucht es eine hermeneutische Methode, die den Text in seinem Kontext mit heutigen Kontexten verbindet.

An vielen Stellen ist spürbar, dass es ein neues Interesse an der Bibel gibt. Vielleicht hat das damit zu tun, dass Verlässlichkeit in pluralen, unübersichtlichen und unsicheren Zeiten wichtiger wird und dass in Zeiten der Gegenwartsverkürzung das Überdauernde attraktiver ist.

An der Realisierung des Heftes hat Dr. Christian Schramm wesentlich mitgewirkt. Herzlichen Dank dafür. Prof. Dr. Erich Garhammer entdeckt im zweiten Teil der Literaturreihe überraschende Perspektiven auf das Thema Schuld.

Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich eine spannende und anregende Lektüre.

Ihr

Schriftleiter Prof. Dr. Hans Hobelsberger